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Großglockner Resort Kals-Matrei

Seit dem Zusammenschluss der Skigebiete von Kals und Matrei spielt das Großglockerresort Kals-Matrei mit 110 Pistenkilometern in der ersten Liga. Urlauber haben die Wahl zwischen dem Martflecken Matrei mit rund 5000 Einwohnern, "hinterm Berg" bietet Kals dörfliche Atmosphäre mit sonnengegerbten Holzhäusern. Neben dem Spaß im abwechslungsreichen Skigebiet, das grandiose Ausblicke auf den Großglockner, Österreichs höchsten Berg bietet, gibt es zahllose Tourenmöglichkeiten und im benachbarten Virgental viel bäuerliche Dorfromantik.
110 Kilometer Pisten – mit nur zwei neuen Bahnen. Es ist schon erstaunlich, was den Skigebietsplanern im Jahr bei der Verbindung der Osttiroler Skigebiete Matrei und Kals gelungen ist. Aus 35 plus 28 Pistenkilometer machten sie 110 Pistenkilometer. Ein Wunder der Addition. Und mit der stattlichen Größe hat das neue "Großglockner Resort" sogar das Zeug, dem nördlich des Felbertauerntunnels gelegenen Skigroßraum Kitzbühel Konkurrenz zu machen.
Im Mittelpunkt des Pistenareals steht der Cimaross, mit 2621 Metern Höhe zugleich höchster Punkt des Skigebiets. Dort oben liegen dem Skifahrer beide Seiten des Skigebiets zu Füßen. Vormittags bietet sich die Kalser Seite an. Die Hänge mit Blick auf den Großglockner glitzern dann bereits in der Sonne. Bis zur Mittelstation hat man die Wahl zwischen einer Genusspiste, einer schwarz ausgeschilderten Abfahrt und einer Skiroute. Überhaupt ist das eine Stärke des baumlosen Terrains: die gefahrlosen Varianten in Pistennähe, auch neben den mittelschweren Abfahrten.
Ab der Mittelstation führt nur eine leichte Piste mit Ziehwegpassagen ins Tal nach Kals. Es lohnt sich trotzdem zur Kalser Talstation abzufahren. Denn gleich nebenan führen zwei Sesselbahnen hinauf zur Blauspitze. Gut tausend Höhenmeter geht es dort auf rot und schwarz ausgeschilderten Pisten hinunter –die grandiose Kulisse des Großglockners immer im Blick.
Auf dem Cimaross startet auch die berauschend lange Talabfahrt nach Matrei. Gut elf Kilometer misst die Strecke, bei der auch sportlichen Fahrern die Oberschenkel zu brennen beginnen. Wem unterwegs die Puste ausgeht, der kehrt in der urigen Bergrettungshütte ein, in der ein Skiwasser unter zwei Euro und eine Kaspressknödelsuppe mit Salat unter sechs Euro kosten. Kaum mehr steht in der Roat'z Boden Hütte auf der Rechnung, nur die Terrasse ist dort größer und aussichtsreicher.
Günstig, das gilt übrigens auch für die Skipässe. Selbst 17-jährige zahlen noch den Kinderpreis von 91 bis 98 Euro für sechs Tage. Und die Erwachsenen werden mit 182 bis 198 Euro je nach Saison auch nicht geschröpft. Am Service wird deswegen nicht gespart: Das Liftpersonal ist freundlich und hilfsbereit, besonders wenn sich kleine Kinder mit den schweren Ski plagen. Das und die großzügigen Skischulareale am Kalser Ortsrand und auf Matreier Seite bei der Bergstation der Goldried-Kabinenbahn brachte dem Skigebiet die Auszeichnung als bestes Familienskigebiet Österreichs durch den Verein für Konsumenteninformation (VKI), der österreichischen Stiftung Warentest. Das Skigebiet sei die "wohlfeile Alternative" unter den großen Skizentren Österreichs.

Neu in Großglockner Resort Kals - Matrei:

2011/2012: Erweiterung und Verbesserung der Beschneiung

Snowboard

Rodeln

Kals am Großglockner: Fallwindes 1,5 km, täglich; Moaalm 3,0 km; Kinderrodelbahn 0,6 km Weitere Informationen: bewirtschaftete Rodelhütte Fallwindes.
Matrei in Osttirol: 0 km; Würfele Hütte 2,1 km, täglich.

Bildergalerie

Bewertung

  • Schneesicherheit
  • Genussfahrer
  • Familien
  • Nordic Fitness
  • Après-Ski
  • Könner
  • Preis

Pistenverteilung Schwierigkeitsgrad

  • 25% leicht
  • 62% mittel
  • 13% schwer

Höhenprofil

Höhenprofil 2405 m 920 m
In Zusammenarbeit mit schneeundmehr.de, schneezeiten.de, SRT Verlag, skiresort.de (Pistenzustände).



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